*** Einladung zu einer Exkursion ins Isarmündungsgebiet ***

Strukturverbesserungen und Renaturierungen im Isarmündungsgebiet

Samstag, 05. April um 10:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Friedhof St. Jakob in Plattling

Im Isarmündungsgebiet werden seit Jahren Maßnahmen zur Renaturierung von Fluss und Aue umgesetzt. Mit diesem gemeinsamen Projekt wollen Wasserwirtschaft und Naturschutz die einzigartige Auenlandschaft bewahren und aufwerten. Viele Elemente der ehemaligen Wildflusslandschaft sind noch vorhanden und können zu neuem Leben erweckt werden. 

Bei einer Exkursion am Samstag, 05.04.2025 ab 10:00 Uhr wird die Maßnahme „Angergries“ vorgestellt, an der bereits seit drei Jahren gebaut wird. Es handelt sich um eine Flussrenaturierung, die nicht nur vom Umfang, sondern vor allem von ihrer ökologischen Wirkung her beeindruckend ist. Die Arbeiten stehen kurz vor ihrer Fertigstellung und können in allen Phasen der Entwicklung erläutert werden. Die Isar hat als Alpenfluss eine hohe Fließdynamik und Gestaltungskraft. Sie stellt anspruchsvolle Anforderungen an die naturnahen Umgestaltungen.


Angergries im Frühjahr 2025 aus der Luft, Foto: WWA Deggendorf

Bei der Exkursion werden Grundlagen, Möglichkeiten, Zwangspunkte und Grenzen von Renaturierungen am Fluss erläutert. Dazu können viele Details des Wasserbaus und der Landschaftspflege diskutiert werden, die zu einer naturnahen Entwicklung der Fluss- und Auenlandschaft beitragen.

 

Die Veranstaltung wird ca. 3 Stunden dauern. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Parkplatz Friedhof St. Jakob in Plattling, rechts der Isar. 

Witterungsangepasste Kleidung und Schuhwerk (evtl. Gummistiefel) werden empfohlen

Der Hausrotschwanz - Vogel des Jahres 2025

Ein Beitrag von Günter Schreib in der Gemeindezeitung Bernried - Edenstetten - Egg

Klein, flink und ein gern gesehener Gast in Bayerns Gärten: Der Hausrotschwanz hat es an die Spitze geschafft und ist Vogel des Jahres 2025. Ab Januar löst er den Kiebitz als Jahresvogel ab. Bei der fünften öffentlichen Wahl des  LBV und seinem bundesweiten Partner NABU haben insgesamt 143.390 Menschen mitgemacht, über 23.000 aus Bayern. 30,2 Prozent entfielen auf den Hausrotschwanz,28,2 Prozent auf die Waldohreule, 15,8 Prozent auf den Schwarzspecht, 14,5 Prozent auf den Schwarzstorch und 1l-,3 Prozent auf den Kranich.

 

Als lnsektenfresser ist der Hausrotschwanz vom lnsektenrückgang in naturfernen Gärten betroffen. Außerdem gehört er zur Gruppe der Gebäudebrüter, die es an unseren modernen Gebäuden immer schwerer hat, Nistmöglichkeiten zu finden. Mit dem Hausrotschwanz gehört die

Krone der Vogelwelt und somit die naturschutzfachliche Aufmerksamkeit im kommenden Jahr einem Vogel, den viele Menschen aus dem Siedlungsraum kennen. Er ist ein lebhafter Singvogel, der häufig in Gärten, Hinterhöfen und Parks unterwegs ist, weil er dort gute Bedingungen zu Brüten findet. Zu erkennen ist er an seinem namensgebenden rostroten Schwanz, das restliche Gefieder ist eher dunkel. Meist noch bevor man ihn

sieht, macht der männliche Hausrotschwanz mit seinem rauen Gesang auf sich aufmerksam. Er ist schon ein bis zwei Stunden vor Sonnenaufgang aktiv und lässt seine unverwechselbare Gesangsstrophe lautstark erklingen.


Hausrotschwänze wirken oft nervös und agil: Sie sitzen selten still, sondern flitzen umher, knicksen mit den Beinen und zittern mit dem Schwanz. Den Winter verbringt der Hausrotschwanz traditionell in Nordafrika oder dem Nahen Osten. lmmer öfter bleiben aber einige Vögel den Winter über im Freistaat. Als Jahresvogel steht der Hausrotschwanz für naturnahe und artenreiche Gärten, in denen er genug lnsektennahrung findet. Er vertritt außerdem die Gruppe der Gebäudebrüter, zu der auch Haussperlinge und Schwalben zählen.

 

Wer etwas für den Hausrotschwanz tun möchte, sollte darauf achten, den eigenen Garten oder Balkon möglichst naturnah und strukturreich zu gestalten. Mit einem Nistbrettchen unter dem Dach oder Halbhöhlen als Nistkasten kann man ihm den Nestbau erleichtern.

ln offenen Mauernischen sucht er nach Spinnen und lnsekten als Nahrung.

Weihnachtsgeschenk für die Natur

Im Rahmen eines Spendenlaufs der Firma congatec gmbh hat Carmen Prinz am 17.12.24 als Weihnachtsgeschenk einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1333,33 Euro für den Vogel- und Naturschutz in Deggendorf entgegennehmen können. Die Spende war eine Idee der Auszubildenden in der Firma. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür!