Klein, flink und ein gern gesehener Gast in Bayerns Gärten: Der Hausrotschwanz hat es an die Spitze geschafft und ist Vogel des Jahres 2025. Ab Januar löst er den Kiebitz als Jahresvogel ab.
Bei der fünften öffentlichen Wahl des LBV und seinem bundesweiten Partner NABU haben insgesamt 143.390 Menschen mitgemacht, über 23.000 aus Bayern. 30,2 Prozent entfielen auf den
Hausrotschwanz,28,2 Prozent auf die Waldohreule, 15,8 Prozent auf den Schwarzspecht, 14,5 Prozent auf den Schwarzstorch und 1l-,3 Prozent auf den Kranich.
Als lnsektenfresser ist der Hausrotschwanz vom lnsektenrückgang in naturfernen Gärten betroffen. Außerdem gehört er zur Gruppe der Gebäudebrüter, die es an unseren modernen Gebäuden immer
schwerer hat, Nistmöglichkeiten zu finden. Mit dem Hausrotschwanz gehört die
Krone der Vogelwelt und somit die naturschutzfachliche Aufmerksamkeit im kommenden Jahr einem Vogel, den viele Menschen aus dem Siedlungsraum kennen. Er ist ein lebhafter Singvogel, der häufig in
Gärten, Hinterhöfen und Parks unterwegs ist, weil er dort gute Bedingungen zu Brüten findet. Zu erkennen ist er an seinem namensgebenden rostroten Schwanz, das restliche Gefieder ist eher dunkel.
Meist noch bevor man ihn
sieht, macht der männliche Hausrotschwanz mit seinem rauen Gesang auf sich aufmerksam. Er ist schon ein bis zwei Stunden vor Sonnenaufgang aktiv und lässt seine unverwechselbare
Gesangsstrophe lautstark erklingen.