Im Rahmen eines mehrjährigen bayernweiten Projekts engagiert sich die Kreisgruppe für den Erhalt der gefährdeten
Kiebitz-Population im Landkreis.
Deggendorf gehört neben Dingolfing-Landau zu den Gebieten, in denen noch relativ viele Kiebitze, zumeist
auf Ackerflächen, brüten. Doch die Population schrumpft, nicht nur in Deggendorf, sondern bundesweit.
Für einen bestmöglichen Schutz der Kiebitze ist es erforderlich, die genauen Nistplätze zu finden und - in Zusammenarbeit mit den Landwirten - die Nester zu markieren. Eine Markierung ist
notwendig, da das Gelege des Bodenbrüters sich kaum vom Untergrund abhebt und damit leicht zu übersehen ist.
Das Vorgehen ist folgendes: bereits im März, nach Rückkehr der Kiebitze aus dem Winterquartier, werden Äcker
und Wiesen mit dem Fernglas nach Kiebitzen abgesucht. Durch wiederholte Beobachtung kann festgestellt werden, wo genau Kiebitze brüten. Wenn ein Nest gefunden ist, wird es in Absprache mit dem
Bewirtschafter mit zwei Stecken markiert, damit es nicht versehentlich bei der Feldbearbeitung überfahren wird.
Kiebitz-Gelege; Marcus Bosch
ausgestecktes Nest; Marie-Th. Krieger
Für die kommende Saison 2026 sucht der LBV noch ehrenamtliche Helfer, die in der Zeit von März bis Juli beim Schutz der
Gelege unterstützen möchten.
„Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig“ sagt Jan Skorupa, der das Projekt beim LBV betreut. „Alles was man zur Gelegesuche
braucht, wird den Helfern von erfahrenen Mitarbeitern im Zuge einer laufenden Betreuung beigebracht.“ Voraussetzungen sind lediglich Freude an der Arbeit im Freien sowie Zeit: wöchentlich ein
paar Stunden während der Kiebitzsaison. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, allerdings gibt es für Fahrten und Arbeitszeit Aufwandsentschädigungen.
Vor Saisonstart wird es eine Zusammenkunft der Helfer geben, um Informationen zu teilen und Details abzusprechen. Wer sich für den Schutz dieser bedrohten Vogelart engagieren möchte und/oder
Vorab-Infos wünscht, schickt bitte eine Mail an: kiebitzbetreuer@lbv.de
brütendes Weibchen; Andreas Hartl
Kiebitz-Küken; Robert Dörr
Am Mittwoch, 4. Feb. im Hier&Jetzt, Pfleggasse 15, 94469 Deggendorf
Die Reise beginnt in den Salzpfannen der Kalahari und folgt dem Westufer des Malawisees nach Norden. In Tanzania folgen wir dem Flusslauf des Ruaha bis wir
die Küste des Indischen Ozeans erreichen. Der Küste entlang geht es weiter bis zur Kenianischen Grenze. Unmittelbar davor erleben wir die Usambaraberge bevor wir in die Wildnis von Tarangire
eintauchen. Der Versuch zum Natronsee zu gelangen scheitert. Der Reiseweg führt an den Ngorongoro Krater und von dort weiter quer durch die Serengeti bis an den Mara Fluss, den die großen Herden
jährlich überqueren müssen.
In Kenia treffen wir die Flamingos am Bogoriasee, bevor wir nördlich des Mount Elgon nach Uganda einreisen. Wir passieren die Wasserfälle von
Sipi und erreichen schließlich den Grenzfluss zur Demokratischen Republik Kongo bei Ishasha. Etwas weiter südlich wandern wir in den Wald von Bwindi zu den Berggorillas. Wir durchqueren Ruanda
und fahren per Boot über den Tanganjikasee zu den Schimpansen von Gombe.
In Sambia erreichen wir im zweiten Anlauf die Bangweulu Wetlands, wo wir den seltenen Schuhschnabel suchen.
Am Luangwa Fluss entstanden Eindrücke, bei denen ein Stück unserer Seelen in Afrika geblieben ist. Ob wir Afrika wegen seiner Flüsse oder wegen
der Wüsten nicht mehr loslassen können, wissen wir bis heute nicht. Es wird eine Liebeserklärung an die Flüsse und die Wüste.
Damit von all dem, was uns in Afrika gegeben wurde, auch etwas zurückgegeben wird, stiften wir die Spenden dieses Abends dem LBV, Kreisgruppe
Deggendorf sowie dem neuen Kulturzentrum Deggendorfs, dem Hier&Jetzt.