Februar 2026

Gesucht: Unterstützer für den Kiebitz-Schutz

Im Rahmen eines mehrjährigen bayernweiten Projekts engagiert sich die Kreisgruppe für den Erhalt der gefährdeten Kiebitz-Population im Landkreis.

 Deggendorf gehört neben Dingolfing-Landau zu den Gebieten, in denen noch relativ viele Kiebitze, zumeist auf Ackerflächen, brüten. Doch die Population schrumpft, nicht nur in Deggendorf, sondern bundesweit.  

Für einen bestmöglichen Schutz der Kiebitze ist es erforderlich, die genauen Nistplätze zu finden und - in Zusammenarbeit mit den Landwirten - die Nester zu markieren. Eine Markierung ist notwendig, da das Gelege des Bodenbrüters sich kaum vom Untergrund abhebt und damit leicht zu übersehen ist.

Das Vorgehen ist folgendes: bereits im März, nach Rückkehr der Kiebitze aus dem Winterquartier, werden Äcker und Wiesen mit dem Fernglas nach Kiebitzen abgesucht. Durch wiederholte Beobachtung kann festgestellt werden, wo genau Kiebitze brüten. Wenn ein Nest gefunden ist, wird es in Absprache mit dem Bewirtschafter mit zwei Stecken markiert, damit es nicht versehentlich bei der Feldbearbeitung überfahren wird.

 

Kiebitz-Gelege; Marcus Bosch                                                                    ausgestecktes Nest; Marie-Th. Krieger

 Für die kommende Saison 2026 sucht der LBV noch ehrenamtliche Helfer, die in der Zeit von März bis Juli beim Schutz der Gelege unterstützen möchten.

„Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig“ sagt Jan Skorupa, der das Projekt beim LBV betreut. „Alles was man zur Gelegesuche braucht, wird den Helfern von erfahrenen Mitarbeitern im Zuge einer laufenden Betreuung beigebracht.“ Voraussetzungen sind lediglich Freude an der Arbeit im Freien sowie Zeit: wöchentlich ein paar Stunden während der Kiebitzsaison. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, allerdings gibt es für Fahrten und Arbeitszeit Aufwandsentschädigungen.

Vor Saisonstart wird es eine Zusammenkunft der Helfer geben, um Informationen zu teilen und Details abzusprechen. Wer sich für den Schutz dieser bedrohten Vogelart engagieren möchte und/oder Vorab-Infos  wünscht, schickt bitte eine Mail an:
kiebitzbetreuer@lbv.de

brütendes Weibchen; Andreas Hartl                                                    Kiebitz-Küken; Robert Dörr

4. Feb. 2026

Einladung zum Vortrag "30 Kilo und ein Buschtaxi"

Ostafrika - eine multimediale Afrika-Reise


Am Mittwoch, 4. Feb. im Hier&Jetzt, Pfleggasse 15, 94469 Deggendorf
Die Reise beginnt in den Salzpfannen der Kalahari und folgt dem Westufer des Malawisees nach Norden. In Tanzania folgen wir dem Flusslauf des Ruaha bis wir die Küste des Indischen Ozeans erreichen. Der Küste entlang geht es weiter bis zur Kenianischen Grenze. Unmittelbar davor erleben wir die Usambaraberge bevor wir in die Wildnis von Tarangire eintauchen. Der Versuch zum Natronsee zu gelangen scheitert. Der Reiseweg führt an den Ngorongoro Krater und von dort weiter quer durch die Serengeti bis an den Mara Fluss, den die großen Herden jährlich überqueren müssen.

 


In Kenia treffen wir die Flamingos am Bogoriasee, bevor wir nördlich des Mount Elgon nach Uganda einreisen. Wir passieren die Wasserfälle von Sipi und erreichen schließlich den Grenzfluss zur Demokratischen Republik Kongo bei Ishasha. Etwas weiter südlich wandern wir in den Wald von Bwindi zu den Berggorillas. Wir durchqueren Ruanda und fahren per Boot über den Tanganjikasee zu den Schimpansen von Gombe.

In Sambia erreichen wir im zweiten Anlauf die Bangweulu Wetlands, wo wir den seltenen Schuhschnabel suchen.

Am Luangwa Fluss entstanden Eindrücke, bei denen ein Stück unserer Seelen in Afrika geblieben ist. Ob wir Afrika wegen seiner Flüsse oder wegen der Wüsten nicht mehr loslassen können, wissen wir bis heute nicht. Es wird eine Liebeserklärung an die Flüsse und die Wüste.

 

Damit von all dem, was uns in Afrika gegeben wurde, auch etwas zurückgegeben wird, stiften wir die Spenden dieses Abends dem LBV, Kreisgruppe Deggendorf sowie dem neuen Kulturzentrum Deggendorfs, dem Hier&Jetzt.