Veranstaltungen 2025

Einladung zum Vortrag: Wiesenbrüter im Donautal

Der Gebietsbetreuer für die Wiesenbrüter im Donautal Bastian Thom, MSc, berichtet über den Verlauf der Saison 2025.

Zeit: FR 12. Dez. 19 Uhr
Ort: Landgasthof Zwickl, Seebach (Schwarzacher Straße 3, 94469 Deggendorf)

Der Vortrag findet statt im Rahmen des Monatstreffens der Kreisgruppe, das im Anschluss daran abgehalten wird.

 

 

 


Bild (Bastian Thom):
Großer Brachvogel bei Stöcklwörth, Juni 2025

Bericht vom LBV-Monatstreffen am 14.11.25

Jan Skorupa, Leiter des Projekts „Der Kiebitz muss ein Bayer bleiben“ hielt einen sehr informativen Vortrag über die diesjährigen Aktivitäten zum Schutz der Kiebitze im Landkreis.

Erstmals kamen in dieser Saison Nest-Kameras zum Einsatz, um die Gefährdung durch Prädatoren besser beurteilen zu können. Und in der Tat: die Kameras lieferten Bilder von Fuchs (im Bild) und Marder. Der Gefährdung der Nester bei Tag durch freilaufende Hunde versuchte man mit dem Aufstellen von Hinweisschildern zu begegnen.

Das Kiebitzschutz-Projekt steht kurz vor Laufzeitende; man hofft sehr darauf, dass von Regierungsseite eine Verlängerung um ein Jahr bewilligt wird.


„Naturschutz ist nicht verhandelbar“ war das Motto der diesjährigen Delegierten-Konferenz (JHV) des Verbands in Coburg, von der aus dem Vorstandsteam der Kreisgruppe berichtet wurde. Berechtigte Sorge herrscht – nicht nur beim LBV -  wegen der gekürzten staatlichen Förderungen wie auch wegen geplanter und zum Teil schon beschlossener Gesetzesänderungen zu Lasten des Naturschutzes. Die Anwesenden berieten daher über Möglichkeiten, die finanzielle Basis der Kreisgruppe zu verbessern, etwa durch Spenden und die Werbung neuer Mitglieder.

 

Die Gruppe, die sich um die Betreuung der Schleiereulen im Landkreis kümmert, sucht noch Unterstützung. Die Kontrolle der Nistkästen gestaltet sich sehr zeitintensiv, da dabei immer drei Personen im Einsatz sein sollen.

 

Aus der Naturforscher-Kindergruppe wurde über die Veranstaltung zum Thema „Fledermäuse“ berichtet, die am selben Nachmittag stattfand. Auf dem Spielefest im August war es gelungen, zwei neue, vielseitig interessierte Kinder zu gewinnen, die mittlerweile zum LBV angemeldet worden sind.

 

Am Dienstag, 11.11. fand in Hengersberg die vielfach beworbene Veranstaltung zur Lichtverschmutzung statt. Die Referentin Margit Seifert hielt einen hoch informativen und lebendigen Vortrag, der auch in der lokalen Presse Niederschlag fand.

 

Hingewiesen wurde auf die Vortragsserie „Wissen im Winter“, eine LBV-Online-Reihe zum Naturschutzrecht sowie die Online-Reihe „Artenkenntnis für Einsteiger“ des BN.

Das Ende der Nacht?

Einladung zu einem Vortrag über Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung hat Auswirkungen auf Tiere, Bäume und uns Menschen. Aber wie kann jeder von uns sie mit einfachen Mittel vermeiden? Wie sollten Beleuchtungen beschaffen sein, um wenig zu schaden? Diese und andere Fragen werden im Vortrag erläutert und können anhand zahlreicher Fotos erlebt werden.

 

Die Referentin Margit Seifert ist Teammitglied bei „Paten der Nacht“, eine gemeinnützige Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung, Umweltpreisträger und Initiator der alljährlichen Earth Night.

 

Der Vortrag findet am 11.11.25 um 19.30 Uhr im Spital Hengersberg statt. (Passauerstraße 38, 94491 Hengersberg)

Der Eintritt ist frei!

 


Die Uckermark: Landschaft, Naturschutz und Artenvielfalt. Eine Reise zurück in die Zukunft?

Einladung zum Vortrag von Dr. Christian Stierstorfer

Seit vielen Jahren schon kennt Dr. Christian Stierstorfer die Uckermark sehr gut, da er mit seiner Familie regelmäßig seinen Urlaub dort verbringt. Ihn fasziniert vor allem die große Artenvielfalt der Region. Und obwohl viele Landschaften den unseren durchaus ähneln, ist die dortige Natur nach seinem Empfinden noch deutlich reicher an Arten als in weiten Teilen bei uns. An welchen Faktoren mag das liegen?  An dieser Fragestellung orientiert sich der Vortrag.

Zeit: FR 12. Sep. 19 Uhr
Ort: Landgasthof Zwickl, Seebach (Schwarzacher Straße 3, 94469 Deggendorf)

Der Vortrag findet statt im Rahmen des Monatstreffens der Kreisgruppe, das im Anschluss daran abgehalten wird.

Am Donnerstag ist wieder Donaufest - wir sind dabei!

Am 29.5., ab 10.00 Uhr, Donaufest in Niederalteich

Wir feiern in guter Tradition gemeinsam ein wunderbares Stück freifließende Donau mit Bewirtung und Musik, Festreden, vielen Ständen und interessanten Angeboten für jedes Alter.

Wir sind mit unseren Aktiven auch vor Ort und bieten an unserem Stand nicht nur jede Menge Infos und gute Gespräche, sondern auch eine kleine Auswahl aus dem LBV-Shop. Unsere NaJu-Kindergruppe bietet ein spannendes Quiz zum Miträtseln. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

"50 Jahre Wasservogelzählung an der ostbayerischen Donau“

Freitag, 09.05.2025, 19.00 Uhr, Landgasthof Zwickl, Seebach

Foto: Josef Baumgartner
Foto: Josef Baumgartner

Die LBV-Kreisgruppe Deggendorf lädt herzlich ein zu einem Vortrag von Richard Schlemmer (Regensburg) mit Fotos von Josef Baumgartner (Hofkirchen).

 

Seit dem Winter 1973/74 führt die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Ostbayern (OAG Ostbayern) allwinterlich Zählungen der Schwimmvogelbestände im Donautal zwischen Regensburg und Vilshofen durch. Im Vortrag wird die Entwicklung der Bestände überwinternder Schwimmvögel an der ostbayerischen Donau in den vergangenen 50 Jahren vorgestellt. Insbesondere werden Auswirkungen des globalen Klimawandels und des Baus der Stauhaltungen Geisling und Straubing auf die Bestände dargestellt.


Vogelwelt der Isarauen

Samstag, 03.05.2025, 08.00 bis 11.00 Uhr, Infozentrum Isarmündung, Maxmühle 3, Moos

Kuckuck, Foto: Josef Baumgartner
Kuckuck, Foto: Josef Baumgartner

Die LBV-Kreisgruppe Deggendorf und das Infozentrum Isarmündung laden am Samstag, 03.05.2025, zum Kennenlernen der Vogelwelt in die Isarauen ein. Treffpunkt ist um 8.00 Uhr der Parkplatz am Infozentrum Isarmündung, Maxmühle3, Moos.

 

Auf dieser geführten Wanderung bietet sich eine gute Möglichkeit für Jung und Alt, genauso aber auch für Interessierte mit und ohne Vogelkenntnisse, den hier vorkommenden Artenreichtum an Vögeln zu beobachten. Häufig sind es aber dann, wenn die Bäume ihr Laub tragen, nur die Rufe und der Gesänge der Vögel, an denen die zahlreichen Arten zu erkennen sind. Das ist allerdings kein Problem für den versierten Vogelkenner Pfarrer Heinrich Blömecke: Er bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleich beides, nämlich Augen- und Ohrenschmaus der Vogelwelt im Natura 2000 Gebiet rund um die Isarmündung.

 

Vielleicht beteiligt sich anschließend dann auch der eine oder andere Vogelinteressierte an der Stunde der Gartenvögel, die vom 09. bis 11. Mai 2025 stattfindet.

 


Vogelwelt und Vogelstimmen in Gärten und Auen

Samstag, 10.05.2025, 08.00 - 11.00 Uhr, Gasthaus Georgenhof, Altholzstraße 9, Fischerdorf

Pirol, Foto: Josef Baumgartner
Pirol, Foto: Josef Baumgartner

Die LBV Kreisgruppe Deggendorf lädt zur „Stunde der Gartenvögel 2025“ zusammen mit dem Bund Naturschutz Kreisgruppe Deggendorf und dem Infozentrum Isarmündung ein, unsere einheimischen Vögel und ihre Stimmen kennenzulernen. Treffpunkt ist am Samstag,10.05.2025 am Gasthaus Georgenhof, Altholzstraße 9 in Fischerdorf. Alle Interessierten, egal ob große oder klein, ob mit oder ohne Vogelkenntnisse, sind dazu herzlich willkommen.

 

Die Auengebiete zwischen Donau und Isar mit den umliegenden Gärten bieten während einer kleinen Wanderung im Gebiet bei Fischerdorf eine sehr gute Gelegenheit unsere heimischen Vögel zu beobachten. Der versierte Hobbyornithologie Ludwig Schwingenschlögl kennt fast jede Vogelstimme und erzählt gerne Geschichten zu den unterschiedlichen Arten. Das ist oftmals sehr hilfreich, wenn man sich das Aussehen oder die Stimme der Vogelart merken möchte! Die Bäume mit ihrem frischen Grün versperren nämlich oft den Blick auf die fröhlich in den Zweigen herumhüpfenden gefiederten Freunde. Die Teilnehmenden dürfen sich wieder auf spannende Momente und schöne Entdeckungen freuen.

 

Vielleicht beteiligt sich anschließend auch der eine oder andere Vogelinteressierte an der Stunde der Gartenvögel, die genau an diesem Wochenende vom 09. bis 11. Mai 2025 stattfindet.  Zählhilfe und Meldebogen finden Sie gleich hier im Anschluss zum Herunterladen

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte die Kleidung der Witterung entsprechen anpassen und ein Fernglas mitnehmen.

 



*** Einladung zu einer Exkursion ins Isarmündungsgebiet ***

Strukturverbesserungen und Renaturierungen im Isarmündungsgebiet

Samstag, 05. April um 10:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Friedhof St. Jakob in Plattling

Angergries im Frühjahr 2025 aus der Luft, Foto: WWA Deggendorf
Angergries im Frühjahr 2025 aus der Luft, Foto: WWA Deggendorf

Im Isarmündungsgebiet werden seit Jahren Maßnahmen zur Renaturierung von Fluss und Aue umgesetzt. Mit diesem gemeinsamen Projekt wollen Wasserwirtschaft und Naturschutz die einzigartige Auenlandschaft bewahren und aufwerten. Viele Elemente der ehemaligen Wildflusslandschaft sind noch vorhanden und können zu neuem Leben erweckt werden. 

Bei einer Exkursion am Samstag, 05.04.2025 ab 10:00 Uhr wird die Maßnahme „Angergries“ vorgestellt, an der bereits seit drei Jahren gebaut wird. Es handelt sich um eine Flussrenaturierung, die nicht nur vom Umfang, sondern vor allem von ihrer ökologischen Wirkung her beeindruckend ist. Die Arbeiten stehen kurz vor ihrer Fertigstellung und können in allen Phasen der Entwicklung erläutert werden. Die Isar hat als Alpenfluss eine hohe Fließdynamik und Gestaltungskraft. Sie stellt anspruchsvolle Anforderungen an die naturnahen Umgestaltungen.

 

Bei der Exkursion werden Grundlagen, Möglichkeiten, Zwangspunkte und Grenzen von Renaturierungen am Fluss erläutert. Dazu können viele Details des Wasserbaus und der Landschaftspflege diskutiert werden, die zu einer naturnahen Entwicklung der Fluss- und Auenlandschaft beitragen.

 

Die Veranstaltung wird ca. 3 Stunden dauern. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Parkplatz Friedhof St. Jakob in Plattling, rechts der Isar. 

 Witterungsangepasste Kleidung und Schuhwerk (evtl. Gummistiefel) werden empfohlen

Der Hausrotschwanz - Vogel des Jahres 2025

Ein Beitrag von Günter Schreib in der Gemeindezeitung Bernried - Edenstetten - Egg

Klein, flink und ein gern gesehener Gast in Bayerns Gärten: Der Hausrotschwanz hat es an die Spitze geschafft und ist Vogel des Jahres 2025. Ab Januar löst er den Kiebitz als Jahresvogel ab. Bei der fünften öffentlichen Wahl des  LBV und seinem bundesweiten Partner NABU haben insgesamt 143.390 Menschen mitgemacht, über 23.000 aus Bayern. 30,2 Prozent entfielen auf den Hausrotschwanz,28,2 Prozent auf die Waldohreule, 15,8 Prozent auf den Schwarzspecht, 14,5 Prozent auf den Schwarzstorch und 1l-,3 Prozent auf den Kranich.

 

Als lnsektenfresser ist der Hausrotschwanz vom lnsektenrückgang in naturfernen Gärten betroffen. Außerdem gehört er zur Gruppe der Gebäudebrüter, die es an unseren modernen Gebäuden immer schwerer hat, Nistmöglichkeiten zu finden. Mit dem Hausrotschwanz gehört die

Krone der Vogelwelt und somit die naturschutzfachliche Aufmerksamkeit im kommenden Jahr einem Vogel, den viele Menschen aus dem Siedlungsraum kennen. Er ist ein lebhafter Singvogel, der häufig in Gärten, Hinterhöfen und Parks unterwegs ist, weil er dort gute Bedingungen zu Brüten findet. Zu erkennen ist er an seinem namensgebenden rostroten Schwanz, das restliche Gefieder ist eher dunkel. Meist noch bevor man ihn

sieht, macht der männliche Hausrotschwanz mit seinem rauen Gesang auf sich aufmerksam. Er ist schon ein bis zwei Stunden vor Sonnenaufgang aktiv und lässt seine unverwechselbare Gesangsstrophe lautstark erklingen.

 

Hausrotschwänze wirken oft nervös und agil: Sie sitzen selten still, sondern flitzen umher, knicksen mit den Beinen und zittern mit dem Schwanz. Den Winter verbringt der Hausrotschwanz traditionell in Nordafrika oder dem Nahen Osten. lmmer öfter bleiben aber einige Vögel den Winter über im Freistaat. Als Jahresvogel steht der Hausrotschwanz für naturnahe und artenreiche Gärten, in denen er genug lnsektennahrung findet. Er vertritt außerdem die Gruppe der Gebäudebrüter, zu der auch Haussperlinge und Schwalben zählen.

 

Wer etwas für den Hausrotschwanz tun möchte, sollte darauf achten, den eigenen Garten oder Balkon möglichst naturnah und strukturreich zu gestalten. Mit einem Nistbrettchen unter dem Dach oder Halbhöhlen als Nistkasten kann man ihm den Nestbau erleichtern.

ln offenen Mauernischen sucht er nach Spinnen und lnsekten als Nahrung.