Willkommen!

Hinweis für Webseiten-Bearbeiter! Bitte gehen Sie nach der ersten Anmeldung im Webbaukasten zunächst auf XXX und machen Sie sich mit den Funktionen Ihrer neuen LBV-Webbaukasten-Seite vertraut.

2013

Ein Silberstreif für unsere Donau

Ein Silberstreif für unsere Donau: Host Seehofres "Nein" zu Staustufen zwischen Straubing und Vilshofen. (Foto: Summer)
Ein Silberstreif für unsere Donau: Host Seehofres "Nein" zu Staustufen zwischen Straubing und Vilshofen. (Foto: Summer)

Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich gegen den Bau einer Staustufe in der Donau zwischen Straubing und Vilshofen ausgesprochen. Damit setzt er ein wichtiges Signal zur Bewahrung der Schöpfung. Es besteht damit die Chance, die freifließende Donau mit all ihren Pflanzen und Tieren und die einmalige Flusslandschaft für die kommenden Generationen zu erhalten. Nun sollten die Staustufenpläne ein für alle mal begraben werden.

 

mehr...

2012

Kreisgruppe sichert Waldgrundstück

9 ha wunderbarer strukturreicher Wald - ein Besitz mit Verantwortung Foto: Summer
9 ha wunderbarer strukturreicher Wald - ein Besitz mit Verantwortung Foto: Summer

Jetzt ist es amtlich: 9 Hektar wunderbarer, strukturreicher Bergwald im Sauloch bei Grafling im Landkreis Deggendorf gehören dem LBV. Gefördert durch den bayerischen Naturschutzfonds, unterstützt durch die Stiftung Bayerisches Naturerbe, die Kreisgruppen Landshut und Starnberg, den Arche Noah Fond der niederbayerischen LBV-Kreisgruppen und eine private Spende war es der Kreisgruppe Deggendorf möglich das Waldgrundstück zu kaufen.

 

Lesen sie mehr

Habicht mit Luftgewehr erschossen

Polizei bittet um Hinweise auf den Täter

Osterhofen. Ein LBV Mitglied hat am Dienstag, 25. Sept.  in der Nähe von Osterhofen auf einem Feld unter einer Stromleitung einen toten Habicht gefunden. Die routinemäßige Röntgenuntersuchung zeigte, dass der Habicht nicht den Stromtod gestorben ist, sondern von einem Luftgewehrprojektil getroffen wurde.

Es passiert immer wieder, dass Greifvögel keinen natürlichen Tod sterben, deswegen sollten alle tot aufgefundenen Greifvögel generell zunächst geröntgt werden. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung sollte die Leber des Tieres auf Giftstoffe untersucht werden.

Der LBV erstattete Anzeige, die Polizei-Inspektion Plattling leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein und bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 09931/9164-20

Lebensraum Kirchturm mit Nutzeffekt

Günter Schreib, der Vorsitzende der LBV- Kreisgruppe Deggendorf hat der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt die Urkunde „Lebensraum Kirchturm“ für besondere Leistungen im Natur- und Artenschutz verliehen. Stadtpfarrer Monsignore Ludwig. J. Rösler hatte gerne zugestimmt, dass der LBV im Kirchturm einen Nistkasten für Wanderfalken einbaut. „Die Kirchenverwaltung war froh, dass es möglich war, hier eine Brutmöglichkeit für den Wanderfalken zu schaffen“, erklärte Rösler. Denn die Tauben waren eine Plage.

Bis der Brutkasten unter dem Dach war, haben die LBV-Mitglieder Burkhart Werthmann, Arnold Keszeg und Günter Schreib hart gearbeitet. Weil es im Turm sehr eng ist, mussten sie den Brutkasten in Einzelteilen 184 Treppenstufen, drei mal 25 Sprossen von steilen Leitern und noch einmal zwanzig Sprossen hochtragen, und das alles dann durch eine schmale Lucke fädeln. Hoch oben, am letzten Fenster unter der kleinen Zwiebel haben sie den Kasten schließlich zusammen gebaut und mit einem Lande- und Abfluggitter versehen.

Es hat sich gelohnt. „Ich finde das Engagement der Pfarrgemeinde vorbildlich“, freute sich Schreib. Da profitieren alle: Der Wanderfalke findet einen Brutplatz, die Pfarrgemeinde und die Stadt Deggendorf haben weniger Ärger mit den Tauben und alle Naturfreunde können sich an den akrobatischen Flugkünsten der Vögel erfreuen.

Schlossherren mit Charme

Auf Schloss Egg gibt es eine der größten Dohlenkolonien in Niederbayern

Günter Schreib, Vorsitzender der KG Dggd (l), und Schlossherr Georg Luitpold Hartl vor Schloss Egg. (Foto:Summer)
Günter Schreib, Vorsitzender der KG Dggd (l), und Schlossherr Georg Luitpold Hartl vor Schloss Egg. (Foto:Summer)

Egg. Ende August fehlt etwas auf Schloss Egg. Es ist ungewöhnlich still, keine Kjak-Kjak-Rufe aus der Luft, keine schwarzen Vögel, die in wagemutigem, akrobatischem Flug das Gemäuer umkreisen. Das ist normal, sagt Konsul Georg Luitpold Hartl, Schlossherr und Dohlenfreund, gelassen. Nach der Brutzeit verschwinden die Dohlen, nur noch gelegentlich kreisen kleine Gruppen um die Mauern, als ob einzelne Vögel nachschauen wollten, ob noch alles in Ordnung ist mit der Kolonie. 

Mindestens 40 Brutpaare wurden in diesem Jahr gezählt. Die Kolonie ist etwas besonderes, in Niederbayern ist keine größere bekannt - und keine, die dem Hausherren mehr willkommen ist.

Das die Dohlen in den Mauern des Schlosses nisten dürfen, ist für Hartl selbstverständlich. Das Egger Schloss kann man sich ohne Dohlen nicht vorstellen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die schwarzbefrackten Vögel die wahren Schlossherrn sind und mitleidig auf uns Menschen herab sehen, sinnt Hartl.

 

 

Ökologischer Denkmalschutz

Als das Schloss vor einigen Jahren renoviert wurde, hat Hartl den Bauarbeitern die Anweisung gegeben, alle Brutnischen für die Dohlen offen zu halten. Dafür hat er den Begriff "ökologischer Denkmalschutz" geprägt. Natürlich lassen die Dohlen Nistmaterial auf die Treppe fallen, meint Hartl, aber es stört ihn nicht regelmäßig die Treppe zu kehren. Dafür lebt er in Gesellschaft einer sympathischen Vogelschar. Da könnte sich so mancher Schlossbesitzer oder Kirchenadministrator ein Vorbild nehmen. Es gibt eine Menge Nisthilfen, die man bei Renovierungsarbeiten unproblematisch anbringen kann.

Zur Nachahmung empfohlen

Hilfe gegen Vogelschlag

(Foto: Summer)
(Foto: Summer)

"Die Greifvogelsilhouetten an den Fenstern halten nicht, was sie versprechen", ärgerte sich LBV Mitglied Leo Achatz, als schon wieder ein Vogel gegen seine Fensterscheibe geknallt war und benommen auf der Terrasse liegen blieb. Ein verunglückter Eisvogel, der die Scheibe übersehen hatte, als dieser im Wohnzimmer Zuflucht suchen wollte, setzte seine Kreativität in Gang. Er maß drei Millimeter dicke Nylonschnüre in der Breite des Fensters ab, und befestigte an ihnen alle zehn Zentimeter Schüre, die so lang sind, wie die Fenster hoch. Mit zwei Nägeln am Fensterrahmen befestigt zeigen sie den Vögeln jetzt an: Halt hier gehts nicht weiter. "Das funktioniert gut", freut sich Leo Achatz und rät zur Nachahmung. Die Schnüre stören optisch kaum und hindern nicht beim Fensterputzen und seit sie in den Fenstern hängen, ist kein Vogel mehr bei ihm verunglückt.